26 Oktober 2011 - 20:30

In der irakischen Stadt Mossul sind bei mehreren Bombenexplosionen mindestens 5 Menschen getötet worden.

Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, sollen am gestrigen Mittwoch gegen 8.30 Uhr Morgens Ortszeit im irakischen Mossul zwei Autobomben explodiert sein. Durch die Wucht wurden mindestens 18 Menschen schwer verletzt, 5 Menschen waren sofort tot.
Ein Armeesprecher erklärte dass die erste Explosion gegen 8.30 Uhr Morgens geschah als ein geparktes Auto in der Nähe eines Armeefahrzeuges explodierte. Drei Soldaten wurden dabei sofort getötet und drei Zivilisten schwer verletzt. Die zweite Bombe explodierte als ein zweites Fahrzeug etwa 15 Minuten später in einer nah entfernten Straße explodierte. Dabei wurden zwei Zivilisten getötet und 15 schwer verletzt. Das Ziel des zweiten Anschlages war nicht klar.
Ein Polizeisprecher und ein Arzt bestätigten die Opferzahlen, sprachen aber unter Anonymität, da sie nicht berechtigt seien mit den Medien zu kommunizieren.
Mossul befindet sich knapp 360 Kilometer nordwestlich von Baghdad und wird von den Amerikanern als Unterschlupf der selbst-gegründeten Al Kaeda Bewegung betrachtet. Die Amerikaner bereiten sich derzeit darauf vor einen kompletten Abzug zum Ende 2011 aus dem Irak zu vollziehen. Im Jahre 2008 hatte sich die irakische Regierung durchsetzen können, die Amerikaner dazu zu verpflichten zum Ende des Jahres 2011 den Irak komplett zu verlassen, und jegliche Truppen sowie Militärausrüstungen abzuziehen.